KSC dreht Pokalpartie in Münster: Wanitzek und Jung schießen Karlsruhe in Runde zwei
Der Karlsruher SC hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten Preußen Münster durchgesetzt. Nach einem Rückstand zur Halbzeit gewannen die Badener am Donnerstagabend mit 2:1 und zogen verdient in die zweite Runde ein. Kapitän Marvin Wanitzek und Verteidiger Sebastian Jung drehten die Partie innerhalb von 13 Minuten.
Wie kam der KSC zum Sieg in Münster?
Der Zweitligist startete dominant in die Partie und ließ Ball und Gegner in den ersten Minuten laufen. Die Gastgeber aus Münster kämpften sich jedoch ins Spiel und gingen in der 35. Minute durch Montell Ndikom in Führung. Der Treffer fiel nach einem Aufbaufehler der Karlsburger Defensive. Der KSC fand in der Folge kaum Mittel gegen die einsatzfreudigen Preußen und ging mit einem verdienten Rückstand in die Pause.
Was änderte sich nach der Pause?
Trainer Christian Eichner brachte mit Louey Ben Farhat frischen Wind ins Spiel. Der 20-Jährige sorgte für mehr Tempo und Torgefahr. In der 70. Minute gelang Wanitzek per Flachschuss aus 30 Metern der Ausgleich. Zwölf Minuten später vollendete Jung eine Kopfballvorlage von Moritz Broschinski zum 2:1. Münster hatte dem Druck der Badener nichts mehr entgegenzusetzen.
Welche Rolle spielte die Rote Karte?
In der Nachspielzeit sah der eingewechselte Samuel Althaus nach einem harten Einsteigen gegen Ben Farhat die Rote Karte. Der Platzverweis hatte keinen Einfluss mehr auf den Spielausgang, warf aber ein Schlaglicht auf die zunehmend hektische Schlussphase.
Wie geht es für beide Teams weiter?
Preußen Münster empfängt am Sonntag (30. August, 19.30 Uhr) Viktoria Köln in der Dritten Liga. Der KSC trifft am Samstag (29. August) in der 2. Bundesliga zu Hause auf den Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg.
Die Partie fand im umgebauten Preußenstadion statt, das derzeit für rund 19.000 Zuschauer erweitert wird. Für den KSC war es der erste Pflichtspielsieg der Saison im Pokalwettbewerb.
