BVB-Heimspiele: Parken in Dortmund wird zum Geduldsspiel
Wer zu einem Heimspiel von Borussia Dortmund anreist, sollte früh aufbrechen. Rund um den Signal-Iduna-Park sind die Parkplätze schnell belegt, und auf den Zufahrtsstraßen B1 und B54 bilden sich regelmäßig Staus. Die Stadt verweist auf Park-and-Ride-Angebote, die eine Kombination aus Auto und öffentlichem Nahverkehr ermöglichen.
Welche Parkplätze gibt es rund um das Stadion?
In der Nähe des Stadions und der Westfalenhalle stehen etwa 10.000 gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Diese sind jedoch erfahrungsgemäß schnell belegt. Fans, die mit dem Auto anreisen, sollten die Parkplatzsuche möglichst früh beginnen, um noch einen Platz in Stadionnähe zu ergattern. Staus auf der B1 und B54 sind dabei ein häufiges Hindernis.
Wie funktioniert das Parkleitsystem in Dortmund?
Die Stadt Dortmund setzt auf ein neues Parkleitsystem, das Autofahrer gezielt zu Park-and-Ride-Plätzen außerhalb des Stadtzentrums führt. Diese Plätze sind eine sinnvolle Alternative, insbesondere am Wochenende, wenn sowohl Stadionbesucher als auch Tagesgäste die Parkplätze in der Innenstadt nutzen.
Wo befinden sich die größten Park-and-Ride-Plätze?
Die vier größten ausgewiesenen Park-and-Ride-Plätze in Dortmund eignen sich auch an Spieltagen. Eine Übersicht:
- P&R Schulte Rödding, Derner Str. 206, 44339 Dortmund (294 Plätze)
- Hauptfriedhof P+R, Ludwig-Lohner-Straße, 44143 Dortmund (324 Plätze)
- Park & Ride Hafen, Speestraße, 44147 Dortmund (220 Plätze)
- P&R Dorstfeld Bahnhof, Wittener Str. (90 Plätze)
Weitere Park-and-Ride-Möglichkeiten finden sich an S-Bahn- und Stadtbahn-Stationen, dort stehen jedoch weniger Plätze zur Verfügung.
Was sollten Fans bei der Anreise mit ÖPNV beachten?
Die Kombination aus Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln wird von der Stadt ausdrücklich empfohlen. Vor und nach den Spielen verkehren Shuttlebusse von den Park-and-Ride-Plätzen zum Stadion. Nach den Partien ist mit erhöhtem Andrang zu rechnen. Unter der Woche können die ÖPNV-Angebote nach Spielen eingeschränkt sein, am Wochenende sind sie jedoch eine verlässliche Option.
Ist die Universität eine Alternative für Autofahrer?
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Fahrzeug an der Universität abzustellen und die Dorstfelder Allee in Richtung Norden zu nehmen. Kurz vor der B1/A40 zweigt ein Rad- und Fußweg ab. Mit dem E-Roller oder Fahrrad erreichen Fans das Stadion in etwa zehn Minuten, zu Fuß dauert der Weg rund 30 bis 35 Minuten.
Unterschiede zwischen Wochenende und Werktagen
Die Parksituation variiert deutlich zwischen Wochenende und Werktagen. Samstags und sonntags nutzen mehr Fans den öffentlichen Nahverkehr, während unter der Woche vermehrt Autofahrer anreisen. Eine frühzeitige Planung der Anreise ist daher in jedem Fall ratsam.
Die Stadt Dortmund empfiehlt grundsätzlich die Anreise mit dem ÖPNV, um Verkehrsaufkommen und Parkdruck rund um das Stadion zu reduzieren. Für Fans, die auf das Auto angewiesen sind, bieten die Park-and-Ride-Plätze eine praktikable Lösung.