Linken-Parteitag: FIFA-Debatte und Pantisanos knappe Wahl
Auf dem Parteitag der Linken in Potsdam überschatteten interne Konflikte über die Übertragung eines WM-Spiels der DFB-Elf sowie das knappe Wahlergebnis des neuen Vorsitzenden Luigi Pantisano die Bestätigung von Co-Vorsitzender Ines Schwerdtner. Während die Partei sich in einer Differenzierung zwischen dem Sport und der FIFA als Organisation übte, offenbarte das schlechte Abschneiden Pantisanos Unstimmigkeiten über die rhetorische Ausrichtung gegenüber der konservativen Bundesregierung.
Wie die Linken mit der Nationalelf und der FIFA umgehen
Am Samstagabend zog die deutsche Nationalmannschaft durch ein Doppelpack von Deniz Undav gegen die Elfenbeinküste erstmals seit zwölf Jahren in die K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft ein. Die Partie fand parallel zum Potsdamer Parteitag statt und sollte im Rahmen einer Aftershow-Party übertragen werden. Ein Delegierter brachte per Dringlichkeitsantrag ein, die Übertragung kritisch einzuordnen. Er begründete dies mit den Worten:
Ich hasse die FIFA und Infantino ist ein Faschist.
Die Parteiführung wies den Antrag geschlossen zurück. Bundesgeschäftsführer Jannis Ehling bewertete den Vorstoß als