Fallout 5: Gaming-Redaktion träumt von globalen Settings jenseits der USA
Während Bethesda Game Studios noch an The Elder Scrolls 6 arbeitet, spekuliert die Gaming-Community bereits über mögliche Schauplätze für Fallout 5. Die Redaktion des Fachmagazins GameStar hat nun ihre Wunsch-Settings für das nächste Spiel der postapokalyptischen Rollenspiel-Serie vorgestellt.
Internationale Schauplätze im Fokus
Besonders bemerkenswert ist der Wunsch nach einer Internationalisierung der bislang hauptsächlich in den USA angesiedelten Serie. Phil Elsner von GameStar plädiert für ein Fallout-Spiel in Tokyo: "Eine japanische Großstadt wäre der ideale Nährboden für einen Mix aus dichtem Großstadt-Dschungel und gesetzloser Postapokalypse."
Das Konzept würde verschiedene Clans und Gangs umfassen, von hochtechnisierten Cyber-Kriegern bis hin zu Samurai-inspirierten Banden. Manga-Klassiker wie Ghost in the Shell und Akira könnten als Inspirationsquellen dienen.
Exotische Alternativen zur US-Ostküste
Valentin Aschenbrenner schlägt Hawaii vor, das in der Fallout-Lore noch weitgehend unerforscht ist. "Das Insel-Paradies wäre mal etwas völlig anderes, wie wir es bisher von Fallout gewohnt sind", erklärt er. Mutierte tropische Fauna und ein Urlaubs-Vault für Vault-Tec-Mitarbeiter könnten neue Spielmechaniken ermöglichen.
Jesko Buchs favorisiert Schauplätze auf der Südhalbkugel wie Australien oder Neuseeland, die im Falle eines Atomkriegs weniger stark betroffen wären. Dies würde interessante Fragen zur Weiterentwicklung der Zivilisation außerhalb der direkten Kriegsgebiete aufwerfen.
Europäische Visionen
Auch europäische Settings finden Zuspruch. Dennis Zirkler phantasiert humorvoll über ein Fallout im Ruhrgebiet mit der "Kumpelschaft des Stahls" in der Zeche Zollverein. Gloria Manderfeld schlägt Istanbul vor, eine Stadt mit jahrtausendealter Geschichte, die als kultureller Schmelztiegel zwischen Orient und Okzident fungieren könnte.
Realistische Erwartungen gedämpft
Trotz der kreativen Vorschläge bleibt die Wahrscheinlichkeit für internationale Settings gering. Todd Howard, Creative Director bei Bethesda, hat wiederholt betont, dass Fallout in den USA bleiben wird. Die Serie ist tief in der amerikanischen Kultur und Geschichte verwurzelt, was eine Verlegung in andere Länder erschwert.
Die Diskussion zeigt dennoch das große Interesse der Gaming-Community an einer Erweiterung des Fallout-Universums und verdeutlicht das kreative Potenzial, das in alternativen Settings stecken könnte.