Fahrradnavigation: Bikemap schlägt Google Maps bei Weitem
Google Maps benachteiligt Radfahrer strukturell, da der Dienst primär auf motorisierten Individualverkehr ausgerichtet ist. Für eine nachhaltige und urbane Mobilitätswende reichen einfache Routen von A nach B nicht aus. Die App Bikemap positioniert sich als datengetriebene Alternative, die sich ausschließlich auf Fahrradfahrer konzentriert und dabei Open-Source-Daten sowie Community-Wissen nutzt.
Warum ist Google Maps für Radfahrer unzureichend?
Wer eine Route mit dem Fahrrad plant, greift oft reflexartig zu Google Maps. Der Dienst liefert zwar grundlegende Wegbeschreibungen, ignoriert aber häufig die Qualität der Strecke. Für den alltäglichen Umstieg auf das Fahrrad als ökologisches Verkehrsmittel fehlt Google Maps die Differenzierung. Bikemap hingegen unterscheidet konsequent zwischen Citybike, E-Bike, Rennrad und Mountainbike. Die Routenberechnung lässt sich an spezifische Bedürfnisse anpassen, etwa auf eine maximale Dichte an Radwegen, einen angenehmen Untergrund oder eine exakte Länge.
Wie funktioniert das Routing bei Bikemap?
Die App nutzt kartografische Daten von OpenStreetMap und OpenCycleMap. Dieser Ansatz setzt auf dezentrale, offene Datenquellen statt auf proprietäre Kartenwerke. Kernstück ist eine Karte, die über eine 3D-Ansicht und ein Höhenprofil verfügt. Über die Suchfunktion lassen sich nicht nur Adressen finden, sondern auch gezielte Begriffe wie