Dschungelcamp: Hardy Krüger Jr. öffnet sich über Alkoholsucht und Kindstod
In der zweiten Folge des Dschungelcamps offenbarte Hardy Krüger Jr. bewegende Details aus seinem Leben. Der Schauspieler sprach erstmals öffentlich über seine schwere Alkoholerkrankung und den traumatischen Verlust seines acht Monate alten Kindes.
Schwere Alkoholsucht überwunden
Krüger beschrieb am Lagerfeuer, wie er als sogenannter Pegeltrinker bis zu sieben Flaschen Wein täglich konsumierte. "Ich brauchte den ganzen Tag über Alkohol, um ein gewisses Level zu halten und die Nerven zu beruhigen", erklärte der Schauspieler seinen Mitcampern Patrick Romer und Mirja du Mont.
Der kalte Entzug sei besonders hart gewesen, so Krüger. Die ersten fünf Tage seien die schlimmsten gewesen. Während der Behandlung wurde er zwischen Klinik und Filmset transportiert, ohne dass viele Kollegen von seiner Suchterkrankung wussten. "Da bist du sonst ganz schnell weg vom Fenster", reflektierte er über die Stigmatisierung in der Filmbranche.
Tragischer Verlust als Auslöser
Der Wendepunkt in Krügers Leben war der plötzliche Kindstod seines acht Monate alten Babys. Das Kind starb in seinen Armen, trotz seiner Wiederbelebungsversuche bis zur Ankunft des Rettungshubschraubers. Dieser traumatische Verlust führte dazu, dass sich der Schauspieler in Arbeit und Alkohol flüchtete.
"Heute ist es das Wichtigste, darüber zu sprechen", betonte Krüger. RTL reagierte verantwortungsvoll und blendete Notfallnummern für Betroffene ein, die professionelle Hilfe suchen.
Weitere Entwicklungen im Camp
Parallel zu diesen emotionalen Momenten sorgte Kandidatin Ariel Rizhov für weniger rühmliche Schlagzeilen. Bei der Dschungelprüfung brach sie bereits auf der ersten Treppenstufe zusammen und schrie zehn Minuten lang ununterbrochen.
Die Zusammenführung der beiden Camps brachte auch die erwartete Konfrontation zwischen Eva Benetatou und Samira Yavuz mit sich. Samira kündigte bereits an, Eva zeitnah auf deren Verhalten gegenüber ihrem Ex-Ehemann ansprechen zu wollen.
Die Sendung zeigt einmal mehr, wie Reality-TV zwischen oberflächlicher Unterhaltung und tiefgreifenden menschlichen Schicksalen navigiert. Krügers Offenheit könnte anderen Betroffenen Mut machen, professionelle Hilfe zu suchen.